EuroSkills - Europa Berufsmeisterschaften für ein starkes Europa
Als europäischer Wettbewerb bildet EuroSkills einen "regionalen Ableger" des seit 1950 stattfindenden Wettbewerbs WorldSkills. Die EU-Kommission erhofft sich von EuroSkills eine stärkere Aufwertung der technischen und berufsbezogenen Ausbildung.
Natürlich auch angesichts des ehrgeizigen Ziels, das sie in sich in Lissabon gesteckt hat, nämlich die Europäische Union bis 2010 zum dynamischsten und wettbewerbfähigsten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Auch sollen die neuen EU-Mitgliedsstaaten eingebunden werden.
EuroSkills veranstaltet auf europäischer Ebene innovative Berufswettbewerbe nach europäischen Bildungsstandards. Vor dem Hintergrund des "Lissabon-Prozesses", als derzeit die zentrale Entwicklung in der europäischen Bildungszusammenarbeit und dem Konsultationsprozess für einen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQF) hat EuroSkills das Ziel, sich zur europäischen Live Benchmarking-Plattform für Berufsbildungsstandards zu entwickeln.
Eine Teilnahme beim EuroSkills Wettbewerb gewährleistet aber mit Sicherheit, dass die Bedeutung des ausgezeichneten österreichischen dualen Ausbildungssystems entsprechend positioniert wird. Österreich plant 2008 einen Softeinstieg in wenigen Berufen mit max. 12 Teilnehmern. Das Projekt EuroSkills soo vorerst von der WKÖ auch nur auf zwei Jahre begrenzt verfolgt werden.
Nach einer Evaluierung soll entschieden werden, ob die weitere Teilnahme an EuroSkills gerechtfertigt ist oder nicht. Diese Vorgehensweise soll sicherstellen, dass Österreich sich nicht vorschnell von einem europäischen Wettbewerb absentiert, dessen Bedeutung im Vergleich zu WorldSkills noch nicht absehbar ist.
Kommunique der europäischen Bildungsminister zum Thema "Berufliche Bildung in Europa":
Helsinki Communiqué
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