Steinmetzen und Bildhauer haben die Baustilepochen der Vergangenheit maßgeblich geprägt. Wenngleich innovative Technologien das Berufsbild stark verändert haben, das handwerkliche Können spielt auch in heutiger Zeit eine wichtige Rolle.
Nach wie vor lernen die Auszubildenden Steine im klassischen Sinn zu bearbeiten. Am Ende der Lehrzeit steht das selbst entworfene Gesellenstück.
Die Aufgabenstellungen beim IBW tragen dieser Tradition Rechnung. Auch hier wird rein handwerklich, unterstützt durch den Einsatz von Druckluftwerkzeugen, eine Projektaufgabe realisiert welche überlieferte Architekturteile und Profilformen integriert.
Die Auswahl eines geeigneten Teilnehmers vollzieht sich in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten. Qualifiziert sind zunächst die Landessieger aus den Fachrichtungen Steinmetz- und Steinbildhauer. In einem praktischen Leistungsvergleich, der einmal jährlich in Mainz stattfindet, werden aus dieser Personengruppe die Bundessieger in der Rangfolge 1 bis 3 ermittelt.
In einem weiteren Auswahlverfahren wird dann der IBW-Teilnehmer bestimmt und intensiv auf die Weltmeisterschaft vorbereitet.
Zwei Gold, eine Silber sowie eine Bronzemedaille aus den zurückliegenden 5 IBW-Teilnahmen belegen den hohen Leistungsstand unserer Steinmetzjugend.
![]() | WorldSkills Disziplin Nr. 21 |